„Mexiko-Stadt (spanisch Ciudad de México) ist die Hauptstadt der Vereinigten Mexikanischen Staaten. Sie gehört zu keinem Bundesstaat, sondern bildet einen bundesunmittelbaren Hauptstadtbezirk (Distrito Federal) mit 8,7 Millionen Einwohnern. In der Metropolregion „Zona Metropolitana del Valle de México“ (ZMVM), zu der außer Mexiko-Stadt der östliche Teil des Bundesstaates Mexico und eine Gemeinde aus dem Staat Hidalgo gehören, leben 19,3 Millionen Menschen.Damit ist Mexiko-Stadt eine der größten Metropolregionen der Erde. Die Stadt ist Erzbischofssitz. Sie ist politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt sowie größter Verkehrsknotenpunkt des Landes mit zahlreichen Universitäten, Hoch- und Fachschulen, Theatern, Museen und Baudenkmälern.“
Diese Stadt wollten wir unbedingt kennenlernen und so ging es kurzentschlossen mit Mila nach Mexico City (die hier Mexico DF genannt wird). Flugzeit 1 Stunde, Preis 120 Euro, Flugzeit Plan: 18 Uhr. Soviel dazu… da wir hier in Mexico sind, habe ich mir da mal keinen Kopf um die Flugzeit gemacht und unsere Freunde, die uns dort vom Flughafen abholen wollten, vorher schon auf 1 Stunde später bestellt.Tja, das Flugzeug ging um 19:30 Uhr in die Luft und unser Abholtrupp stand schon sehr ungeduldig am Flughafen bereit. Nach großer Wiedersehensfreude und etlichen Küßchen und Umarmungen wurden erst mal alle Neuigkeiten der letzten Wochen ausgetauscht. Wir waren fertig wie Harry als wir angekommen sind, aber man kann ja nicht einfach nein sagen, wenn der Abholtrupp bereits den Abend geplant hat. So gings also zum Essen in ein Restaurant in der Nähe von unserem Hotel mit „Valet Parking“ (da wird dein Auto mitgenommen und geparkt. Vorteil: Du musst nichts selbst machen, Nachteil: Du gibst deinen Autoschlüssel raus). Schön gegessen, ein paar Tequila getrunken, alle zufrieden, wollten wir das Auto wieder abholen. Hm… der Mann vom Valet Parking völlig überfordert… „Ich find den Schlüssel nicht“, alle noch ruhig… nach 20 Minuten… „ah, da is er ja, wir holen das Auto“… alle zufrieden… „wir finden das Auto nicht“… PANIK… 20 Minuten später… können Sie es selbst holen, es steht links in der Strasse“… gesucht, Auto nicht da… PANIKATTACKE… 20 Minuten später stand es endlich vor der Tür. Juhu Auto da… Straßensperre um die Ecke, nachdem wir nachgefragt haben, wussten wir warum… „hier wurde vor 30 Minuten ein Drogendealer erschossen“… Himmel, dass war ein toller Start in DF und zu dem Zeitpunkt haben wir wirklich ernsthaft darüber nachgedacht wieder nach Hause zu fliegen. Aber, nur die Harten kommen in Garten und wir wollten mehr sehen von dieser weltberühmten, berüchtigten und gefährlichen Stadt. Unser Hotel war 1A, 5 Sterne, absoluter Luxus, direkt an der schönsten Straße von DF. Am nächsten Tag ging es dann los um die Pyramiden anzuschauen, die ca. 1 Stunde von der Stadt auf dem Land gelegen sind. Um dorthin zu kommen, ging es erstmal durch die komplette City, Verkehrschaos ohne Vergleich, jeder fährt wie er will, Smog über der Stadt, dass man nicht mal die Berge sehen konnte und Slums rundherum. TOLL… zweiter Tag… wieder wollte ich heim. An den Pyramiden angekommen hat sich die Strapaze aber auf jeden Fall gelohnt.
„Teotihuacán, die Ruinenstadt mit den mächtigen Pyramiden, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt, war die beherrschende Kultur der „klassischen“ Periode und der eigentliche Vorgänger des Aztekenreiches. Dort wohnten circa 300.000 Menschen. Zu ihrer Glanzzeit war Teotihuacán mit etwa 75 Tempeln und 600 Werkstätten vermutlich die gewaltigste präkolumbische Ansiedlung von ganz Amerika. Um 200 v. Chr. bis zum Beginn der christlichen Zeitrechnung erhielt die Stadt ihre wichtigsten Merkmale: die gewaltige Pyramide der Sonne und die Pyramide des Mondes wurden erbaut sowie die Calzada de los Muertos (Straße der Toten) angelegt. Die Ausdehnung der Stadt umfasst 23 Quadratkilometer. Die wuchtige „Pirámide del Sol“ (Sonnenpyramide) ist das alles überragende Wahrzeichen (70 m) von Teotihuacán. Die Ruinen von Teotihuacán stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.“
Soviel zur Theorie, damit ihr auch ein bißchen was lernt J. In der Praxis: Die Pyramiden sind riesengroß und wunderschön, aber mir kann keiner erzählen, dass die alle Original sein sollen. Ich bin schon der Meinung, dass hier von den Mexicanos ein bißchen nachgeholfen wurde… wußte nicht, dass es zu der Zeit als die Pyramiden erbaut wurden bereits mit Zement gebaut wurde. Ehrgeizig wie wir sind, haben wir beide Pyramiden erklommen und am Abend sind wir todmüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag sollte es in einen Vergnügungsprak „Sixflags“ gehen und danach in die City.
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