Dienstag, 9. September 2008

El tiempo corre

Nach einigen Rügen, das es seit Mai keinen weiteren Blogeintrag von mir gegeben hat, habe ich Besserung gelobt, hier also eine Zusammenfassung, was in den letzten 3 Monaten in Mexico so passiert ist. Im Mai waren wir auf einer der größten Partys im Umkreis auf der „Feria de Mayo“ in Aguascalientes. Hier steppt für 4 Wochen im Jahr der Bär. Und alle sind außer Rand und Band. In diesem Ausnahmezustand dürfen wir natürlich nicht fehlen und daher Freitag Koffer gepackt und los gings. Auf dem Weg wie immer schon mal eine kleine Oxxo Tour bis wir am späten Abend in Aguascalientes angekommen sind. Dort sind wir dann gleich vom Haus zur Party und im Morgengrauen wieder zurückgekehrt.  Am nächsten Tag haben wir dann noch eine Stadtbesichtigung gemacht, um wenigstens ein wenig Kulturelles zu erleben. An dem Tag habe ich auch meinen treuen Begleiter Hugo gefunden, mein kleiner Plüschbär, mit dem ich seit 3 Monaten meine Erlebnisse teile. Den Juni stelle ich unter das Motto: Sonne, Strand und Fiestas oder kulturfreier Monat. Angefangen hat der Juni mit dem Geburtstag von meinem Freund, den wir bei uns im Haus gefeiert haben. Angefangen haben wir bereits am Nachmittag mit Carne Asada, lecker Fleisch vom Grill, was uns aber nicht davor abgehalten hat, die Party bis in die Morgenstunden auszudehnen. Nach diesem Partywochenende habe ich mich erst mal mit meiner Freundin Mila zu einem Frauenwochenende an den Strand von Puerto Vallarta (Punta Mita) zurückgezogen. Entspannen, Sonne pur und All inclusive. Dem Strandabschnitt wird nachgesagt, dass hier die teuersten Hotels stehen und sich die reichen Mexicaner die Klinke in die Hand geben. Naja… keine Ahnung, was erzählt wird, aber außer das an dem Strand das 4 seasons Hotel steht, konnte ich keine Besonderheiten erkennen. Nichts desto Trotz haben wir es uns gut gehen lassen, ausreichend entspannt und böse Mädchengeschichten aus unserer Jugend ausgekramt. Hat richtig Spaß gemacht, mal wieder unter Mädels unterwegs zu sein. Am folgenden Wochenende habe ich mit meinem Freund ein Pärchenwochenende in Manzanillo verbracht (war ein Teil meines Geburtstagsgeschenkes). Dort habe ich das schönste Hotel gefunden, dass ich bisher in Mexico kennengelernt habe. Ein Restaurant direkt über den Klippen, mit Blick aus Meer und Betten am Strand (ja richtig gelesen). Hier wurde man endlich einmal sehr gut bedient und das Essen war vorzüglich. Anbei ein paar Bilder vom Mai und Juni und schon kommt der Juli ;).

Aguascalientes:

Geburtstagsparty Edi


Punta Mita mit Mila


Manzanillo Pärchenurlaub




Dienstag, 24. Juni 2008

La fiesta de mi cumple y a las 12 el cumple de Oli o el Ron de 80 Grados

Nachdem ich ja meinen Geburtstag schon würdig auf der Arbeit gefeiert hatte, dachte ich mir so ein Stündchen ausruhen passt gut in meinen Tagesplan. Tja leider war dem nicht so, da wir noch einiges besorgen mussten und die Party vorbereitet werden musste. Geladene Gäste so um die 40, anwesende Gäste 60 (hier auch die mitgezählt, die nur noch körperlich anwesend waren). Das kommt daher, dass es in Mexico Gang und Gebe ist, auch die Freunde mitzubringen. Daher auch nicht verwunderlich, dass ich einige Leute gar nicht kannte, als ich am nächsten Tag die Fotos gesehen habe… Die Party war sehr witzig und in kurzen Stichpunkten zusammenzufassen:
- Haus zum ersten Mal voll
-¾ der Partygäste ebenfalls, was wahrscheinlich auf den 80%tigen Strohrum zurückzuführen war
-Pooleinweihung, mit kleinen Missgeschicken (Der Pool war halbleer und eine Arschbombe sollte man lieber sein lassen)
-Um Mitternacht hatte Oli eine Begegnung der „süßen Art“
-Treppensturz, an den der Betroffene lieber nicht mehr erinnert werden wollte
-Im Morgengrauen die letzten Leute aus dem Haus geworfen
-Putzkommando, dass alleinig aus Tamara bestand, weil der Mitbewohner den Tag im Bett verbracht hat, musste 3x den Boden putzen, da der von klebriger Substanz komplett bedeckt war
-Die wichtigste Frage am nächsten Tag: „Lebt mein Mitbewohner noch, oder ist er über den ewigen Teich gegangen?“ ;)

Montag, 9. Juni 2008

Mi primer cumpleanos en Mexico - Trabajo

Mein 27. war der schönste Geburtstag, den ich bisher hatte. Morgens auf der Arbeit wurde ich mit einem mit Luftballons und Konfetti geschmückten Schreibtisch begrüßt. Mein Bildschirm war mit „Feliz cumpleanos“ zugeklebt und die ersten Glückwünsche ließen nicht lange auf sich warten. Die einzige Frage, die ich mir gestellt habe war: „Wie soll ich hier heute etwas arbeiten?“. Um ehrlich zu sein, war das auch fast nicht möglich. Nach unzähligen Glückwünschen aus dem ganzen Büro, habe ich meinen Computer hochgefahren und… nochmal ganz viele Glückwunschmails vorgefunden. Danke an alle für die vielen lieben Glückwünsche! Während ich mich durch den Berg durchgekämpft habe, hat dauernd das Telefon geklingelt und mich haben sogar Freunde aus Deutschland angerufen, woran ich nie gedacht hätte… Danke Thomas, ich habe mich riesig gefreut! Als ich dann langsam das Arbeiten angefangen habe und wegen Informationen ins andere Gebäude musste, kam mir ein Mann mit einem riesigen Blumenstrauß entgegen, und hat mich gefragt, wo er den abstellen soll. ??? Warum schenkt mir ein wildfremder Mann Blumen ??? Ist das in Mexico normal ? Himmel war ich perplex ;). Dann habe ich eine Karte entdeckt, die in den Strauß gesteckt war und meine Fragen waren beantwortet. Mein Schatz hat mir als Überraschung einen Strauß auf die Arbeit schicken lassen, obwohl er im Büro um die Kurve sitzt. Geiles Geschenk, super Überraschung, ich habe mich total gefreut! Und nachdem mich dann alle mit dem Strauß fotografiert hatten, konnte ich endlich das Arbeiten, mit kleinen Unterbrechungen fortsetzen.
Abends war dann die riesige Geburtstagsparty bei uns im Haus geplant… geladene ste 40.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Puerto Vallarta – 1 Mexicano y 6 alemanes

Verlängertes Wochenende vom 1. Mai und wir haben uns einmal wieder einen Strandurlaub gegönnt. Ein Appartement war auch gleich gefunden, da wir schon „Stammgäste“ in der Residenz „Velas Vallarta“ sind. Mein Schatz war anfangs etwas skeptisch, als er realisiert hat, dass er der einzige Mexikaner unter lauter Deutschen ist. Meinem Argument, dass ich auch ständig nur mit Mexikanern unterwegs bin, hatte er natürlich nichts entgegenzusetzen und daher ging es am Feiertag morgens auf nach Puerto Vallarta. Dort angekommen, erst mal ausgiebig den Strand und Pool ausgekostet und alle Viere in die Sonne gestreckt. Die meisten von uns mussten erst mal ein Nickerchen machen, da am Abend davor, trotz guter Absichten ins Bett zu gehen, keine Zeit war zu schlafen. Der erste Abend war auch dementsprechend ruhig, nur zwei mussten wieder fremdgehen und haben das Appartement in der Nacht noch gen Disco verlassen. Der zweite Tag wurde auch ruhig am Strand in Mismaloya begonnen (eine kleine Bucht in der Nähe von Vallarta)und am Abend sollte es eigentlich in die Disco gehen, leider hatte ich einen Durchhänger und bin nicht mitgegangen. Am Samstag haben wir uns ein Segelboot mit Captain gechartert und sind die Bucht von Vallarta abgefahren. Leider war an diesem Tag ein turbulenter Wellengang, und die Nacht vorher haben wohl einige nicht nur Wasser getrunken, so dass einer von uns, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, doch ab und an zwischen Schlafen und Schlafen, den Kopf über den Bootsrand halten musste ;). Abends waren wir Essen in dem besten Restaurant vor Ort „De Santos“. Hier mussten wir zwar 2 Stunden auf unser Essen warten, aber da wir einen feinen Platz an der Bar hatten, ist uns das gar nicht sooo schwer gefallen ;). Am Sonntag gings dann leider schon wieder heim. Schade, dass die Wochenenden immer so schnell vorbei gehen :(. Warum hat die Arbeitswoche eigentlich nicht 2 Tage und das Wochenende dafür 5?

Mazamitla – Fiesta de cumpleanos de Tere

Freitag 26.04 machten wir uns mit 2 Autos und 11 Leuten auf dem Weg nach Mazamitla. Dies ist ein kleines Dorf, daß in Mexico als geheiligtes Dorf angesehen wird (pueblo magico). Auf dem Weg dorthin haben wir an einem Straßenstand (oder war das schon fast ein Markt?) Halt gemacht, um Getränkerationen für den langen Weg (1,5 Stunden) einzukaufen. An dem Stand gab es ein Spezialgetränk, dass aus Orangensaft, Sangrita, Limonen, Salz und gaaaaanz viel Schnaps gemixt wird. Dieses Getränk wird dann auch noch in Tüten serviert, was für uns Europäer schon ein wenig befremdlich wirkt. Aber, war sehr lecker, ich habe keine Magenprobleme bekommen, daher alles gut ;). Nach dem kleinen Zwischenstopp ging es guter und immer besser werdender Laune weiter zu unserem Ziel. Dort angekommen, haben wir unser Domizil, eine schöne Hütte mitten im Wald, bezogen und wie im Schullandheim die Zimmeraufteilung gemacht. Man, da habe ich mich wieder 10 Jahre jünger gefühlt ;). Ne war echt super mal wieder mit so vielen Leuten wegzufahren und eine Party zu starten. Nach der Aufteilung sind wir erst mal ins Dorf gegangen, was total typisch mexikanisch und traditional ist, um etwas zu essen und um Nachschub zu kaufen. Natürlich wollten alle Tacos essen gehen, was bei mir schon in Gedanken einen Brechreiz verursacht (natürlich werden die hier gegessen, wie in Deutschland die Bratwurst). Aber ich habe mich tapfer gehalten, und alle haben sich beeilt, damit wir wieder raus kommen aus dem Laden. DANKE! Danach haben wir die Hütte und den Wald gerockt bis in der früh. SUPER LEUTE, SCHÖNE GEGEND, TEQUILA UND TANZEN = GEILE PARTY.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Una aventura en el estadio de Jalisco – Chivas vs. America

Die letzten Karten für das wichtigste mexikanische Fussballspiel ergattert – America (Mexico City) gegen Chivas (Guadalajara). Mein Schatz hatte mir davor schon vorgeschwärmt, dass die Stadionatmosphäre bei diesem Spiel mit nichts zu vergleichen wäre. Und… es hat mich umgehauen. Schon auf dem Weg zum Stadion habe ich gedacht, dass alle Einwohner von Guadalajara und die Hälfte von Mexico City auf den Straßen unterwegs sind. Ohne Witz, mit Flaggen und Bierflaschen bewaffnet, in einem Konvoi von … Autos, weiß kein Mensch wie viel ging es im Schritttempo zum Stadion. Vor dem Stadion eine Fiesta, die mich stark an die WM erinnert hat und nach ca. ner halben Stunde warten vorm Stadion habe ich mich im voll, aber echt voll vollem Stadion wieder gefunden. Hier eine Stimmung wie auf dem Rummel, Lieder wurden geschrien, nein, dass hatte nichts mehr mit singen zu tun. Das Spiel war spannend und zum Schluss hin musste sogar die Polizei einschreiten, denn ein paar lustige Chivas Fans haben angefangen die America Fans mit Bechern voller Bier zu bewerfen. Hey, dass haben wir nicht mal in der WM gegen die Sch… Italiener gemacht! War ein total lustiger Abend, die Atmosphäre war wie besprochen echt bombastisch und ich habe mich köstlich amüsiert und natürlich lautstark in Deutsch geschimpft… wie gut dass mich die Mexicaner nicht verstanden haben ;).

Donnerstag, 15. Mai 2008

El vuelo a Mexico

10:50 Uhr ab Frankfurt am Main - Flug 1766 nach Amsterdam – KLM 685 nach Mexico City – KLM 9060 nach GuadalajaraNach 2 Wochen, die mir einerseits wie 2 Tage, andererseits wie 2 Jahre vorkamen, ging es endlich wieder zurück nach Mexico. Resümee von Deutschland: Super schön, meine Familie, meine Freunde und die Heimat wiederzusehen. Allerdings habe ich 1. Einen Kulturschock in Deutschland bekommen (den ich in Mexico nicht hatte) und 2. Meinen Liebsten, meine Freunde und Mexico total vermisst. Ganz schön schwierig, diese Gegensätze, aber ich habe aus allem das Beste gezogen.Früh um 5 Uhr in Deutschland, Oma, Mama und Michael ins Auto gepackt und an den Flughafen gefahren. Nach langer und tränenreicher Verabschiedung habe ich mich vor die Abflugtafel gestellt, weil mir die gute Dame am Schalter, den Check In noch nicht sagen konnte. Habe mich schon etwas gewundert, dass der Flug ewig nicht angeschrieben wurde, später wusste ich warum. So nun meine Erlebnisse vom Heimflug, der echt der HAMMER war !
- Der erste Flug nach Amsterdam hatte eine Verspätung von 40 Minuten. Bloß echt blöd, dass ich in Amsterdam nur 50 Minuten Aufenthalt hatte (ursprünglich). 15 Minuten vor Abflug sind wir in Amsterdam gelandet und ach welch eine Überraschung, die Abflughalle für KLM nach Mexico war lt. Info in der Flugzeitschrift 20 Minuten von der Ankunftshalle entfernt. Durch einen Sprint, durch den kompletten Flughafen, Anbei habe ich die Zeichnung angehängt und habe Ankunft (Gate G) und Abflug (Gate D) rot markiert.
- 5 MIN vor Abflugzeit bin ich keuchend am Gate angekommen. Himmel ich habe Ängste ausgestanden, dass ich nicht nach Mexico komme.
- Der Flug nach Mexico war chillig, nur vor Mexico wurde es etwas ruppig, denn es war grad ein Sturm am zusammenbrauen.
- Von Mexico nach Guadalajara, ich saufroh , nur noch 1 Stunde, dann sehe ich meinen Liebsten wieder. Aber im Flugzeug, war ich mir da nicht mehr so sicher, ob ich ihn überhaupt wieder sehe. Als wir gestartet sind, war der Sturm gerade am brodeln und als wir durch die dichte Wolkendecke geflogen sind und das Flugzeugextreme Luftsprünge veranstaltet hat, sind sogar die Mexicaner im Flugzeug, die ja sonst wirklich nichts aus der Ruhe bringen kann, grün angelaufen und haben angefangen zu beten. Dass war der Zeitpunkt, wo ich fast einen Nervenzusammenbruch bekommen habe. Aber, da ich ja noch schreibe lebe ich auch noch und ich war todmüde und heilfroh, als ich zitternd in GDL angekommen bin. Das war der einzige Flug, bei dem ich bei der Landung geklatscht habe.

Una fiesta de cumpleanos en el depa de mi sobrina

Da ich meine Cousine auch schon seit ca. 1 Jahr nicht mehr gesehen hatte, haben wir beschlossen endlich mal wieder bei einem gemütlichen Beisammensein unsere Erlebnisse der letzten Zeit auszutauschen und auf meinen Papa anzustoßen, der an dem Tag eigentlich 50ten gehabt hätte.. War eine eher traurige Fiesta, aber es hat gut getan mit jemandem zusammen zu sein, der ihn auch gekannt hat und darüber zu reden, was für ein guter Mensch er war. Danke Katrin, war ein schöner Abend mit Dir. Ich hoffe wir können das im September wiederholen.

Mamas 50er Geburtstag

Endlich daheim angekommen, war die Wiedersehensfreude nach 5 Monaten riesengroß. Oma, Mama und Michael am Flughafen um mich abzuholen, schön einmal wieder zuhause zu sein. Ein Grund meines Heimfluges war Mamas 5oer Geburtstag, weil einen „Runden“ ohne mich zu feiern, geht gar net. GGAAAAAAARRRRRRRRRR net. Das Motto der Party: „Teufelsdinner“, scharf, mexikanisch für die Tochter, damit Sie sich nicht so schnell umstellen muss. DANKE MAMA, war ein super super leckeres Essen. Nachdem alle eingetrudelt sind waren ca. 30 Leute da und es wurde gefeiert, getanzt, gesungen und „ein bischen“ was getrunken. Meine beste Freundin Steffi war da, die ich leider auch schon seit fast 1 Jahr nicht mehr gesehen hatte. Kurze Erklärung zu Steffi. Sie ist eigentlich meine Schwester, denn 80 % unserer Kindheit haben wir zusammen verbracht, Sie hat fast bei mir gewohnt und ist, seitdem wir uns mit 6 Jahren kennengelernt haben, meine beste Freundin. Sie hat mir an dem Abend eröffnet, dass Sie nächstes Jahr heiraten will ! JUHU ! Die erste Freundin von mir, die sich traut. An dieser Stelle noch einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, wir sehen uns auf jeden Fall an Deiner Hochzeit in Deutschland. Bis dahin kann mein Liebster dann hoffentlich Deutsch. Geil ist auch, dass Steffis Mama die beste Freundin von meiner Mama ist, super wie das die Töchter eingefädelt haben. Die zwei haben wir nämlich "verkuppelt". Der 50te war eine total geile Party, endlich einmal wieder daheim, alle Freunde wieder treffen und mit der Mama auf die 50 angestoßen. Der harte Kern, zudem ich auch wieder einmal gehört habe, hat im Morgengrauen den Heimweg angetreten, mehr sag ich dazu nicht. Am nächsten Morgen um 10 Uhr gings ans Aufräumen, und abends um 18 Uhr ins Bett. So früh habe ich schon lange nicht mehr geschlafen ;).

El vuelo a Alemania

Am 26.03. 16 Uhr Ortszeit Mexico – Flughafen Guadalajara – Flug KLM 9019 nach Mexico City – KLM 686 nach Amsterdam – LH 4677 nach Frankfurt am Main
Meine Flugerlebnisse:
-Am Flughafen in Guadalajara habe ich die Dame am Schalter gefragt, ob das Gepäck bis Frankfurt am Main durchgeht, worauf mir die Dame bestätigt: Ja klar, was ne Frage. Ok, dachte ich mir kann ja nix mehr schief gehen. Das einzige was ich noch machen muss, ist die Bordkarte für Deutschland in Amsterdam am LH Schalter abzuholen. Auch ok, habe ja 1,5 Stunden Aufenthalt.
-Der erste Flug nach Mexico City Verspätung, klar, ist ja normal in Mexico, zum Glück hatte ich 2 Stunden Aufenthalt und hatte so noch 1 Stunde übrig
-Der Flug von Amsterdam nach Frankfurt extrem entspannt, die Sprachumstellung von Spanisch auf Holländisch Englisch hat mich anfangs leicht verwirrt
-In Amsterdam die nette Dame am Schalter „ wo haben Sie denn den Gepäckschein mit der Trace Nummer drauf“ … ja den hab ich irgendwo im Gepäck. Na dann suchen Sie mal, weil sonst können wir ihr Gepäck nicht einchecken“… „ah na danke für die Info, dass ich den gebraucht hätte“. Nach ewigem Suchen, keine Spur von dem Teil. Dann hab ich das halbe Flughafenpersonal in Wallung gebracht, damit die meine Koffer aus dem Flugzeug KLM 686 holen. Kann ja nicht so schwer sein. Die nette Dame am Schalter „wir informieren Sie, ob wir das Gepäck gefunden haben“, ich, nach ca. 18 Stunden auf den Beinen, völlig aufgelöst. Und tatsächlich, ich habe meinen Koffer am Fenster vorbei fahren sehen und die haben den sogar in den richtigen Flieger geladen. UPPPPPPPPSSSSS Erleichterung und erstmal, da keine Info kam, die Dame am Schalter informiert, dass der Koffer im Flugzeug ist. DANKE LIEBE HOLLÄNDER, ICH WEISS SCHON WARUM IHR KEIN FUSSBALL SPIELEN KÖNNT ;).
- Endlich in Frankfurt angekommen, Koffer abgeholt und OHNE KONTROLLE durch den Zoll. Nein ich muss korrigieren, es waren keine Zollbeamten da… wusste gar nicht, dass es sowas bei uns gibt. In Mexico ja… aber in Deutschland ?

Mittwoch, 14. Mai 2008

La Semana Santa en Mazatlan

Meine Freundin aus Deutschland war, wie ich schon erwähnt habe, über Ostern zu Besuch und da haben wir „spontan“ entschlossen nach Mazatlan an den Strand zu fahren. „Spontan“ weil, wir waren mit lauter Mexicanern unterwegs und da war mal wieder nichts mit schnell entscheiden. Nach mehrmaligem Anlauf ein Hotel oder Appartement zu finden, dass unseren Ansprüchen genügt und natürlich auch nicht teuer ist und die Leute zusammenzutrommeln, die sich nicht entscheiden konnten, haben wir dann 3!! Tage vor Abfahrt doch noch etwas gefunden. Somit wurden an Ostern die Koffer gepackt und wir sind zu sechst an den Strand gefahren. In Mazatlan angekommen, war die Freude riesengroß, dass Appartement war gerade neu gebaut worden, in einer total schönen Anlage und direkt am Strand. Das haben wir dann am ersten Abend natürlich ausführlich gefeiert, wobei dann am nächsten Tag dass aufstehen sehr schwer fiel. Da aber das Wetter sowieso saukalt war (so um die 20 Grad) konnten wir ausgiebig relaxen. Am zweiten Abend, habe ich dann mit Carmen alleine weiter gefeiert, nachdem ich meinen Schatz nach mehreren Tequila Shots ins Bettchen bringen musste und der Rest der Bande ausgeflogen war. Hier muss ich anmerken, es ist echt faszinierend, dass die Mexicaner ihren eigenen Schnaps nicht pur vertragen, mit Refresco können Flaschen geleert werden, aber sobald es ums pur trinken geht, verlieren Sie ganz schnell die Orientierung :). Unsere kleine „Privatfiesta“ ging bis früh um halb fünf und wir haben echt tolle Arbeit geleistet. Alle Bier und Tequilavorräte waren vertilgt, aus den Bierflaschen haben wir Pyramiden gebaut, die danach sogar noch gestanden haben und früh um halb vier gings nochmal baden im Pool. Am nächsten Tag sind wir nach Mazatlan an den Strand, da die Osterwoche Springbreak war und das mussten wir uns natürlich auch mal anschauen. Zu „Springbreak en Mexico“ kann ich nur sagen: lauter betrunkene Jugendliche Amerikaner, Geschrei, soviele Leute, dass man das Meer nicht mehr sehen konnte und am Schluss riesen Müllberge am Strand. Also… nie mehr Springbreak in Mexico. Den folgenden Tag waren wir am Malecon (Küstenstraße) unterwegs und haben einen total faszinierenden Ausblick auf das Meer genießen können. Danach waren wir im „Aquarium“, ein Museum für Meerestiere. Am letzten Tag haben wir uns noch mit einem Freund von meinem Schatz getroffen, dessen Familie in Mazatlan lebt und waren total lecker Fisch essen. Dann mussten wir leider wieder nach Guadalajara aufbrechen, denn 2 Tage später bin ich zum ersten Deutschlandbesuch aufgebrochen.

















Freitag, 11. April 2008

Mi amor y su visita en una peluquería

ENDLICH. Nach gutem Zureden von allen Seiten (an dieser Stelle vielen Dank an Mila, allen Arbeitskollegen und Carmen), wochenlangen Zögern, hat sich mein Schatz dazu durchgerungen zum Friseur zu gehen und seine Haarpracht zu kürzen. Mit seelischem Beistand von Carmen und mir wurde der Termin für einen Tag vor dem Strandurlaub angesetzt. Die Frisur habe ich ausgesucht, klar sollte ja auch was Vernünftiges werden, und dann hat der schwule Friseur den Haaren den Kampf angesagt. Nach 30 Minuten war die ganze Geschichte vorbei und mein Schatz um ca. 1 kg leichter. Einfache Diät, kannst essen was Du willst und nimmst trotzdem ab ;). Nach vielen Komplimenten von Carmen, mir und dem schwulen Friseur (hoffentlich muss ich mir jetzt keine Gedanken machen), hat er sich besser gefühlt und daran geglaubt, dass doch kurze Haare 1. Viel praktischer und 2. Viel schöner sind. Hier Bilder vom Vorher und Nachher, ich bin der Meinung das hab ich echt gut gemacht :).