2007 war für mich das Weihnachten, dass ich ohne meine Familie verbracht habe. Dementsprechend war meine Weihnachtsstimmung natürlich bei Null und am liebsten hätte ich das Fest dieses Jahr komplett ausfallen lassen. Aber… dann kam Mila und hat mich und Mario zur Familie von ihrem Freund eingeladen. Da dachte ich mir, typisch mexikanisches Weihnachtsfest mit einer mexikanischen Großfamilie ? Hat was :-).
Das die Familie aber so groß ist, wie Sie mir präsentiert wurde, habe ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Als wir endlich, nach einer 1 stündigen Autofahrt in Ocotlan angekommen sind, war die Party schon im Gange. Nur mal kurz meine ersten Eindrück:
- Ca. 40 Leute überall im Haus verteilt
-Eine riesige Tränke mit allem was man sich vorstellen kann
-Überall im Haus Essen verteilt
-Und… überall im Haus Aschenbecher verteilt (hier wurde sogar der unschuldige Nikolaus als Aschenbecherhalter benutzt)
Nachdem alle umarmt, begrüßt und vorgestellt wurden, wobei ich die Hälfte der Namen nach 2 Sekunden schon wieder vergessen hatte konnte es losgehen.
Erst haben wir einen Familienfilm geschaut, den die Mutter für alle ihre Kinder und Enkel gemacht hat. Das war so süß ! Sie hat darin ihre Familiengeschichte erzählt, von Ihrem Leben früher, Ihrem Mann, Ihren Kindern und Ihren Enkeln. Das war echt eine super Idee gewesen und ich werde das auf jeden Fall meiner Oma auch vorschlagen.
Um zwölf Uhr haben wir ein tolles Feuerwerk gemacht und danach gab es die Geschenke. Um zwei Uhr nachts war dann nochmal Essen angesagt und danach sind wir todmüde ins Bettchen gefallen.
Resümee: Weihnachten in Mexico war ein tolles Erlebnis, die Familie war einfach nur spitze, und Weihnachten wie Silvester zu zelebrieren hat riesen Spaß gemacht !
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Una viaje al aeropuerto con atascamientos
26Am 23.12. kam langersehnt endlich mein Freund am Flughafen von Gua an. Es könnt alles so einfach sein, is es aber nicht…!
Denn auf dem Weg zum Flughafen, ich mich gefreut wie ein Schneekönig, hab ich mir doch gleich mal einen Platten gefahren. Und wenn man da so alleine auf weiter Flur in dem schönen Mexico steht, kann es einem ganz schön Angst und Bange werden. Aber zum Glück kamen Mila und Rodrigo, haben erste Hilfe geleistet und versucht den Reifen zu wechseln. Als dann auch noch Manuel und Corry kamen war die Großfamilie perfekt, dass einzige was gefehlt hat, war der Schraubenschlüssel fürs Rad, denn ohne den war wechseln wohl leider nicht möglich. Nach langer Diskussion, ob dass Auto einfach an der Straße stehen gelassen wird oder nicht, konnten Sie mich dann überreden, meinen kleinen süßen Panzer stehen zu lassen. (Die Versicherung bezahlt ja, wenn das Auto weg ist *g*). Endlich am Flughafen angekommen, hatte ich schon einen halben Herzinfarkt, wegen dem Auto, kam gleich der zweite hinterher… Denn meine lieben Freunde haben sich einen riesen Spaß daraus gemacht bei jedem Mann, der aus dem Terminal kam, zu rufen: DER MARIO ! Zum Glück kam er ziemlich früh raus und somit hatte das Warten auch ein Ende. Somit konnten wir dann 2 Stunden später, nachdem wir den Schraubenschlüssel bei uns im Haus geholt haben, den Reifen wechseln und waren dann um 2 Uhr nachts endlich daheim. An diesem Punkt möchte ich nur mal kurz anmerken: WAS HAT EIN SCHRAUBENSCHLÜSSEL FÜRS AUTO IM HAUS ZU SUCHEN???
Denn auf dem Weg zum Flughafen, ich mich gefreut wie ein Schneekönig, hab ich mir doch gleich mal einen Platten gefahren. Und wenn man da so alleine auf weiter Flur in dem schönen Mexico steht, kann es einem ganz schön Angst und Bange werden. Aber zum Glück kamen Mila und Rodrigo, haben erste Hilfe geleistet und versucht den Reifen zu wechseln. Als dann auch noch Manuel und Corry kamen war die Großfamilie perfekt, dass einzige was gefehlt hat, war der Schraubenschlüssel fürs Rad, denn ohne den war wechseln wohl leider nicht möglich. Nach langer Diskussion, ob dass Auto einfach an der Straße stehen gelassen wird oder nicht, konnten Sie mich dann überreden, meinen kleinen süßen Panzer stehen zu lassen. (Die Versicherung bezahlt ja, wenn das Auto weg ist *g*). Endlich am Flughafen angekommen, hatte ich schon einen halben Herzinfarkt, wegen dem Auto, kam gleich der zweite hinterher… Denn meine lieben Freunde haben sich einen riesen Spaß daraus gemacht bei jedem Mann, der aus dem Terminal kam, zu rufen: DER MARIO ! Zum Glück kam er ziemlich früh raus und somit hatte das Warten auch ein Ende. Somit konnten wir dann 2 Stunden später, nachdem wir den Schraubenschlüssel bei uns im Haus geholt haben, den Reifen wechseln und waren dann um 2 Uhr nachts endlich daheim. An diesem Punkt möchte ich nur mal kurz anmerken: WAS HAT EIN SCHRAUBENSCHLÜSSEL FÜRS AUTO IM HAUS ZU SUCHEN???
Montag, 17. Dezember 2007
Una guia en el centro de Guadalajara
Am Samstag 15.12. war unsere langersehnte Stadtführung mit unserem Maestro angesagt.
Natürlich waren wir dann am Freitag brav daheim und haben die Füße hochgelegt, um am Samstag absolut fit am Start zu sein. Okay, Samstag früh gings los und bis wir erstmal das Parkhaus gefunden haben, wars dann doch 1,5 Stunde später. Nachdem wir ca. 1 Stunde durch die Stadt gekurvt sind (HÖLLE HÖLLE HÖLLE) haben wir entdeckt, dass wir ja total falsch sind und viel weiter hätten fahren müssen. (Marcus sei Dank, denn ich war mit dem Stadtplan leicht überfordert). Wir kamen also viel zu spät an unserem vereinbarten Treffpunkt an, an dem unser Maestro und seine Freundin immernoch gewartet haben. Zum Glück hatten wir davor schon eine SMS geschickt, dass wir später kommen, da unser Vermieter nochmal da war blablabla :-). Endlich konnten wir uns der Kultur und den Künsten widmen, auch wenn manche Leute anderes behaupten. Wir haben uns immerhin die Kathedrale und den Regierungspalast angeschaut und etwas über die Geschichte Guadalajaras erfahren. 1810 wurde in dieser schönen Stadt die Unabhängigkeitserklärung zur Abschaffung der Sklaverei von dem berühmten Kämpfer Miguel Hidalgo ausgesprochen, 1811 jedoch hat er die Schlacht gegen die Spanier verloren. Im Regierungsgebäude sind fast alle Wände mit Bildern bemalt, die Hidalgo zeigen. Übrigens richtig gute Bilder, eines sehr berühmten Mexikanischen Malers, jedoch ist mir der Name entfallen… Genug der Kultur und endlich rauf auf den Touri-Bus. Dort haben wir es uns mit einem kühlen Bier auf dem Sonnendeck bequem gemacht, und sind gen Tlaquepaque gedüst. Dort sind wir einmal durch die sehr schöne Handwerkerstadt gebummelt, bevor wir aufgrund unseres knurrenden Magens zum Essen gehen mussten. In dem Restaurant sind Mariachi aufgetreten, diesmal jedoch ein absolutes Highlight, denn die Mariachis waren Frauen. Das Essen war super lecker und mein Pollo en mole (Das ist Hühnchen mit einer Schokoladen-Sesamsoße) war mega picante. Um meinen Geschmackssinn zu retten, habe ich mir erst mal einen leckeren Cocktail genehmigt :-). Mit dem Touri-Bus sind wir dann auch wieder nach GDL zurück und haben uns zu guter Letzt noch einen Plaza angeschaut, bei dem die schönste Kirche in GDL steht. Danach waren wir alle so kaputt, dass wir die Segel streichen mussten und um 21 Uhr wohlbehalten in unserem Häuschen angekommen sind.



Natürlich waren wir dann am Freitag brav daheim und haben die Füße hochgelegt, um am Samstag absolut fit am Start zu sein. Okay, Samstag früh gings los und bis wir erstmal das Parkhaus gefunden haben, wars dann doch 1,5 Stunde später. Nachdem wir ca. 1 Stunde durch die Stadt gekurvt sind (HÖLLE HÖLLE HÖLLE) haben wir entdeckt, dass wir ja total falsch sind und viel weiter hätten fahren müssen. (Marcus sei Dank, denn ich war mit dem Stadtplan leicht überfordert). Wir kamen also viel zu spät an unserem vereinbarten Treffpunkt an, an dem unser Maestro und seine Freundin immernoch gewartet haben. Zum Glück hatten wir davor schon eine SMS geschickt, dass wir später kommen, da unser Vermieter nochmal da war blablabla :-). Endlich konnten wir uns der Kultur und den Künsten widmen, auch wenn manche Leute anderes behaupten. Wir haben uns immerhin die Kathedrale und den Regierungspalast angeschaut und etwas über die Geschichte Guadalajaras erfahren. 1810 wurde in dieser schönen Stadt die Unabhängigkeitserklärung zur Abschaffung der Sklaverei von dem berühmten Kämpfer Miguel Hidalgo ausgesprochen, 1811 jedoch hat er die Schlacht gegen die Spanier verloren. Im Regierungsgebäude sind fast alle Wände mit Bildern bemalt, die Hidalgo zeigen. Übrigens richtig gute Bilder, eines sehr berühmten Mexikanischen Malers, jedoch ist mir der Name entfallen… Genug der Kultur und endlich rauf auf den Touri-Bus. Dort haben wir es uns mit einem kühlen Bier auf dem Sonnendeck bequem gemacht, und sind gen Tlaquepaque gedüst. Dort sind wir einmal durch die sehr schöne Handwerkerstadt gebummelt, bevor wir aufgrund unseres knurrenden Magens zum Essen gehen mussten. In dem Restaurant sind Mariachi aufgetreten, diesmal jedoch ein absolutes Highlight, denn die Mariachis waren Frauen. Das Essen war super lecker und mein Pollo en mole (Das ist Hühnchen mit einer Schokoladen-Sesamsoße) war mega picante. Um meinen Geschmackssinn zu retten, habe ich mir erst mal einen leckeren Cocktail genehmigt :-). Mit dem Touri-Bus sind wir dann auch wieder nach GDL zurück und haben uns zu guter Letzt noch einen Plaza angeschaut, bei dem die schönste Kirche in GDL steht. Danach waren wir alle so kaputt, dass wir die Segel streichen mussten und um 21 Uhr wohlbehalten in unserem Häuschen angekommen sind.
Donnerstag, 13. Dezember 2007
La Posada 2007 / Una fiesta de Navidad en Guadalajara
DIES WAR DIE BESTE WEIHNACHTSFEIER, DIE ICH BISHER HATTE !!
Mein Rezept für eine super Weihnachtsparty lautet:
- Man mietet ein riesiges Anwesen
- In dem Anwesen sollte sich ein Saal, ein Park mit See, ein Brunnen und nicht zu vergessen eine Chill Out Lounge befinden
- Man bietet ein 3 gängiges exklusives Menü an
- Man serviert alle Getränke for free, vorallem Tequila
- Man mietet eine Gruppe, die eine super Show abliefert… Salsa, New York Sinatra, Banda und Party Mucke ohne Ende
- Man gibt ab 1 Uhr arbeitsfrei und startet die Fiesta um 2, damit auch viel Zeit zum Feiern bleibt
- Man erklärt den nächsten Tag zum Feiertag
- Man läd die kompletten Büroangestellten ein (ca. 400 Mann und Frau)
- Zum Abschluss veranstaltet man ein Feuerwerk
So viel in Kurzform. Jetzt etwas genauer, damit auch bei der nächsten Weihnachtsfeier in Deutschland nichts schief geht!
Ab zwei Uhr gings los mit einem tollen Essen, als Hauptgang gab es Rinderfiletsteak mit Kartoffelbrei und einer super leckeren Soße. Sofort danach ging die Show los (mit New York, New York) und fast alle waren auf der Tanzfläche. Das war für mich anfangs echt seltsam, da in Deutschland selten jemand tanzt und das dann nicht sofort nach dem Essen. Aber wir haben uns wacker geschlagen und entwickeln und zu echten Tanztierchen :-). Auf der Tanzfläche sind wir dann auch den ganzen Tag geblieben. Ausnahmen waren: Flüssigkeitshaushalt ausgleichen, Fotos machen, verschnaufen und Essen. Zum krönenden Abschluss um neun Uhr gab es ein Feuerwerk am See, dass war echt super precioso ! Dann stand natürlich die Frage im Raum „Was machen wir denn nun mit dem angebrochenen Abend ?“ Und Marcus hatte gleich mal die super Idee „Wir machen ne Party bei uns im Haus“. Also gut, alle Leute ins Auto gepackt, auf dem Weg noch ein paar Erfrischungsgetränke (natürlich nur zum Mixen)und Eiswürfel kaufen und dann gings los. Am Anfang waren 15 Leute eingeladen, die waren jedoch so begeistert von der Party, dass Sie gleich mal noch andere und die anderen wieder andere angerufen haben. Am Ende waren wir glaube ich 40 Leute, und die haben ordentlich unsere Hausbar geplündert. Ich muss sagen, die Party nach der Party hatte es ganz schön in sich und der ganze Tag war absolut fantastico !!!



Mein Rezept für eine super Weihnachtsparty lautet:
- Man mietet ein riesiges Anwesen
- In dem Anwesen sollte sich ein Saal, ein Park mit See, ein Brunnen und nicht zu vergessen eine Chill Out Lounge befinden
- Man bietet ein 3 gängiges exklusives Menü an
- Man serviert alle Getränke for free, vorallem Tequila
- Man mietet eine Gruppe, die eine super Show abliefert… Salsa, New York Sinatra, Banda und Party Mucke ohne Ende
- Man gibt ab 1 Uhr arbeitsfrei und startet die Fiesta um 2, damit auch viel Zeit zum Feiern bleibt
- Man erklärt den nächsten Tag zum Feiertag
- Man läd die kompletten Büroangestellten ein (ca. 400 Mann und Frau)
- Zum Abschluss veranstaltet man ein Feuerwerk
So viel in Kurzform. Jetzt etwas genauer, damit auch bei der nächsten Weihnachtsfeier in Deutschland nichts schief geht!
Ab zwei Uhr gings los mit einem tollen Essen, als Hauptgang gab es Rinderfiletsteak mit Kartoffelbrei und einer super leckeren Soße. Sofort danach ging die Show los (mit New York, New York) und fast alle waren auf der Tanzfläche. Das war für mich anfangs echt seltsam, da in Deutschland selten jemand tanzt und das dann nicht sofort nach dem Essen. Aber wir haben uns wacker geschlagen und entwickeln und zu echten Tanztierchen :-). Auf der Tanzfläche sind wir dann auch den ganzen Tag geblieben. Ausnahmen waren: Flüssigkeitshaushalt ausgleichen, Fotos machen, verschnaufen und Essen. Zum krönenden Abschluss um neun Uhr gab es ein Feuerwerk am See, dass war echt super precioso ! Dann stand natürlich die Frage im Raum „Was machen wir denn nun mit dem angebrochenen Abend ?“ Und Marcus hatte gleich mal die super Idee „Wir machen ne Party bei uns im Haus“. Also gut, alle Leute ins Auto gepackt, auf dem Weg noch ein paar Erfrischungsgetränke (natürlich nur zum Mixen)und Eiswürfel kaufen und dann gings los. Am Anfang waren 15 Leute eingeladen, die waren jedoch so begeistert von der Party, dass Sie gleich mal noch andere und die anderen wieder andere angerufen haben. Am Ende waren wir glaube ich 40 Leute, und die haben ordentlich unsere Hausbar geplündert. Ich muss sagen, die Party nach der Party hatte es ganz schön in sich und der ganze Tag war absolut fantastico !!!
Montag, 10. Dezember 2007
Un fin de semana muy tradicional y divertido
Nach einer Woche Völlerei und unzähligen Restaurantbesuchen stand das Wochenende vor der Tür. Am Samstag war unsere große Fahrt mit dem Tequila Express geplant, daher ist der Freitag eher ruhig verlaufen. Ich war im Kino mit einer Freundin und wir haben uns den Film „Die schwarze Dahlie“ angeschaut. Und man glaubt es kaum, auch im normalen Kino ist viel mehr Platz als bei uns, und da vor uns keiner gesessen hat konnten wir die Füße bequem über die Vordersitze legen. Nach einem Nutella Crepe und einem „Mango-Smoothie“ mit Chiligeschmack (jaaaaa, hört sich komisch an, und schmeckt auch so), ging es um 10 Uhr wieder nach Hause. Und da sagt jemand, wir würden hier nur feiern J. Und am Samstag morgen gings los… wir kamen per Taxi (na klar, wer fährt schon an so einem Tag) am Bahnhof an, wurden in Gruppen aufgeteilt und unzählige Leute hatten sich schon dort eingefunden. Die Party war schon im Gange, denn am Bahnhof war eine Gruppe aus Queretaro, die anscheinend schon alle im Zug nach Guadalajara ordentlich gebechert hatten. Dann kamen die Mariachi und haben lautstark ihre Musik preisgegeben. Danach gings durch den Sicherheitscheck und es wurde (ähnlich wie am Flughafen) geprüft ob nicht jemand auf diese lustige Fahrt ein paar Bomben oder Sprengköpfe eingepackt hat. Im Zug gab es, nach einer kleinen Vorstellungsrunde, der unzähligen Kellner, Animateure und Getraenke, um halb zwölf den ersten Tequila Mix. Dazu muss ich erwähnen, dass es 4 verschiedene Mixgetränke gab, die natürlich auf einer Fahrt von 2 Stunden alle getestet werden mussten. Und dann noch ein zweites Mal die Runde, da man nach 4 ja schon wieder nicht mehr gewusst hat, wie das erste geschmeckt hat J. Dementsprechend hatten wir um 13 Uhr als wir angekommen sind alle schon den ersten Rausch hinter uns. Anschließend gabs dann eine Produktionsführung und ich habe endlich gelernt wie dieses schmackhafte Getränk hergestellt wird. Auf dem Weg durch die Anlage gab es an jeder Wegkreuzung einen Tequilastand, an dem (natürlich kostenlos) diese leckeren Mixgetränke angeboten wurden. Da wir ja nicht unhöflich sind, konnten wir das natürlich nicht ablehnen. Nach der Führung gab es ein super leckeres typisch mexikanisches Buffet, an dem es alles gab, was die mexikanische Küche zu bieten hat. Unter anderem eine rote Soße (die sah ganz harmlos aus, wie Tomatensoße), die ich mir dann gutem Wissens nach über alle Speisen auf meinem Teller geschüttet habe. Hui! Das war ein Spaß, nach den Mengen an Tequila, einen Teller voll Chilioße zu essenJ. Ja, falls jemand fragt, ich hab es überlebt! Nach dem Essen sind Mariachi aufgetreten und es gab eine Tanzshow und eine Lassoshow und natürlich… Tequila! Leider neigt sich jeder Tag dem Ende zu und abends gings dann im Partyzug wieder heim. Partyzug: Wir haben 2 Stunden auf der Heimfahrt im Zug gesungen und getanzt, während der Zug gen Guadalajara gefahren ist. Danach… nein da gings nicht heim… erstmal mussten wir nochmal in die Stadt und uns die Weihnachtslichter anschauen und danach noch kurz eine Bar aufsuchen. Aber dann… endlich… fuhr das Taxi gen Heimat. Ich sag hier nur eines: Die umgerechnet 60 Euro für den
Tag haben sich 1000 mal gelohnt ! 


Freitag, 7. Dezember 2007
Una semana con demasiado hambre y sed
Diese Woche waren wir, wenn ich so darueber nachdenke, nur mit Essen und Trinken beschaeftigt.
Am Dienstag war unter Anderem Kerstins Abschiedsessen, denn ihr Infojahr ist schon vorbei und nun musste Sie wieder zurueck ins kalte Deutschland.

Am Dienstag war unter Anderem Kerstins Abschiedsessen, denn ihr Infojahr ist schon vorbei und nun musste Sie wieder zurueck ins kalte Deutschland.
Wir waren in einem super schoenen Restaurant in der Stadt unterwegs, dass sich Santa Coyote nennt. In dem Restaurant waren ganz viele Palmen, ein See, ein Springbrunnen mit Mayafiguren und ueberall waren die Waende geschmueckt. Habe hier mal ein paar Bilder angehaengt, damit ihr auch ein bischen was davon habt *hihi*. Das Essen war spitze, es hat angefangen mit einer Steinschuessel voll mit frisch gemachter Salsa (die direkt am Tisch zubereitet wurde) und lecker Tacos dazu. Danach kam der Hauptgang… ich hatte mir „Camarones de Coco“ bestellt und was da auf mich zukam, konnte ich fast nicht glauben. Die Garnelen (6 Stueck) waren ungefaehr 15-20 cm gross und lecker in Cocospanade frittiert, dazu gab es Kartoffelbrei und eine selbtgemachte Remoulade und das alles fuer umgerechnet 11 Euro. Bis zu diesem Tag wusste ich auch nicht, dass man von ein paar Garnelen pappesatt wir, aber mein Magen war danach fast bis zur Explosion gefuellt :-). Nach dem Lokal gings dann nochmal in eine Vinothek, die sehr exclusiv mit schwarzen Ledersesseln ausgestattet war, und in der man sich seinen Wein anschauen kann, bevor man ihn trinkt. Denn mitten in der Vinothek waren hinter Scheiben die Weine gelagert (natuerlich konnte man in dieses Zimmer auch rein), und die Kellner waren sehr hoeflich und haben uns vorzueglich bedient (naja wir sind ja nichts anderes gewoehnt). Nachdem aber die Haelfte unserer Gruppe wegen dem vielen Essen und dem guten Wein fast eingeschlafen waere, haben wir abgebrochen und Kerstin noch einmal gedrueckt, bevor es fuer Sie dann geheissen hat: Adios Mexico, un pais muy muy bonito !

Montag, 3. Dezember 2007
El cuarto fin de semana o la fiesta de inauguracion en nuestra casa nueva
Da diese Woche so einiges passiert ist, neues Auto, endlich ein Telefon musste das am Wochenende natuerlich alles ausgiebig gefeiert werden. Am Freitag war es noch relativ ruhig, waren nur mal wieder im Kino, diesmal war der Film noch schlechter als beim letzten Mal. Wir haben uns „La Titera“ angeschaut, und das war ein Horrorschocker, der es vom Anfang bis zum Ende in sich hatte. Ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen, weil ich schon Monster und Geister in unserem Haus vermutet habe, und dann kam der lange Samstag :-). Am Samstag war offiziell die Party unserer Hauseinweihung und Kerstins Abschiedsparty (in unserem Haus). Also gings Samstag frueh los, Bude auf Vordermann bringen, einkaufen und vorbereiten. Um sieben waren wir fertig und auf acht Uhr waren die Gaeste geladen. Aber… wo waren um acht Uhr nur unsere Gaeste ? Auf jeden Fall noch nicht bei uns im Haus (ausser die deutschen und oesterreichischen cGaeste, dass muss ich hier lobend erwaehnen). Naja, als es dann halb zehn war, und mich Kerstin, die ja nun schon laenger in Mexico lebt, beruhigt hatte, kamen doch so nach und nach die ersten Besucher. Und dann gings los. Im halbstuendigen Takt kamen nun so langsam alle und um elf war der Hoehepunkt in der Besucheranzahl erreicht (geschaetzte 25-30 Leute). Dass Multikulti-Event konnte also starten, naja gut, fuer uns war der Startschuss bereits um acht gewesen, aber was solls. Wir hatten Unmengen an Tequila gekauft, Gluehwein gekocht (ja, das gehoert zu einer deutschen Party dazu) und uns Strohrum mitbringen lassen. Dieser ist einigen, von denen ich hier keine Namen nennen will, zum Verhaengnis geworden. Tja, was soll ich sagen, die Mexicanos und Mexicanas waren super drauf, die Deutschen und Oesterreicher auch, es wurde viel geredet, gelacht, getanzt und getrunken. Und morgens um *zensiert*, war die Party zu Ende. Am Sonntag war total relaxen angesagt, ausser Beine hoch, in der Schlafstellung verharren und den Organismus auspaeppeln, ging gar nichts.Dieser war der erste Streich und weitere werden folgen sogleich :-).
Donnerstag, 29. November 2007
La compra de nuestro auto nuevo
Am 28.11.07 war es endlich so weit… wir mussten kein Taxi mehr fahren.Taxifahren in Guadalajara ist zwar super billig, aber alle Menschen, die nicht wie Einheimische aussehen, werden hier gnadenlos abgezockt.z.B mussten wir fuer genau die gleiche Strecke, einmal 120 Pesos (ca. 8 Euro) und beim zweiten Mal 70 Pesos (ca. 5 Euro) zahlen. Als wir dann endlich kapiert hatten, dass der Fahrpreis vor der Fahrt bereits verhandelt wird und man dem Taxifahrer lieber kein Trinkgeld gibt, hat das zwar mit dem Preis hingehauen, aber…
Wir mussten jeden Morgen mit dem Taxi zur Arbeit und nachmittag natuerlich wieder ins Haus. Nachmittag gabs auch nie Probleme, weil direkt neben Siemens ein Walmart mit einem Taxistand ist. Aber morgens war das immer ein kleines…hm… Abenteuer. Wir hatten zwar Nummern von unendlich vielen Taxizentralen, doch ich glaube die fangen dort erst etwas spaeter als 7 Uhr mit der Arbeit an. Denn in den Zentralen haben wir NIE jemanden erreicht, oh doch einmal, da war ein total verschlafener Taxifahrer dran, der uns erklaert hat, dass er nicht fahren kann, weil er gerade erst ins Bett ist :-). Desweiteren sagte er uns, wir sollen doch bitte seinen „Companero“ anrufen, aber der liebe „Companero“ ist leider nicht ans Telefon. So ging das jeden Morgen. Einmal mussten wir 45 Minuten auf ein Taxi warten, da war natuerlich die Laune schon morgens um sieben im Eimer.
Auf jeden Fall koennt ihr euch ja vorstellen wie happy wir waren als wir ENDLICH unser neues Auto abholen konnten. Ford Eco Sport, Baujahr 2005, 35000 km und wie neu (das findet man in Mexico selten, es sei denn das Auto ist auch wirklich neu!) Ein kleiner suesser Jeep, mit dem man suuper ueber Stock und Stein fahren kann. Aber der Kauf an sich war noch VIEL interessanter. Marcus, Kerstin, Kerstins Vermieter (der ja den Autohaendler gut kennt, klar wir sind ja in Mexico, da kennt jeder jeden) und Ich sind also zum Autohaendler und haben das Geschaeft gemacht. War etwas anders als in Deutschland, denn wir kamen erstens mit einem riesen Packet Geld an, 120000 Pesos in BAR ! Zweitens hat eine Frau das Geld manuell gezaehlt und drittens mussten wir erstmal wieder unsere Lebensgeschichte erzaehlen, danach gabs dann die vom Haendler sozusagen gratis dazu und somit haben wir ueber 2 Stunden fuer den Autokauf gebraucht. Das war aber noch nicht alles, um das Auto dann am naechsten Tag bei der Stadt anzumelden (zum Glueck hat sich da der Vermieter von Kerstin darum gekuemmert) musste ich einen Mietvertrag ueber eine Wohnung unterschreiben, um, wie es der nette Vermieter so ausgedrueckt hat „bei der Gemeinde keine Probleme zu bekommen, denn mit dem Vertrag geht das alles viel leichter“ :-). OKAY habe ich mir so gedacht, machen wir das! Am naechsten Tag habe ich den Vertrag zurueck bekommen und zerrissen, also keine Panik:nix passiert.
Dann gings auf die Strasse und die ersten Regeln die wir hier gelernt haben, waren: Fahr immer so schnell wie dein Vordermann und beachte keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, ueberhole auch rechts, umwenden kannst du ueberall es sei denn es ist eine Mauer dazwischen, im Kreisverkehr einfach so fahren wie Du lustig bist (meistens 3 spurig) und die wichtigste Regel: IMMER HUPEN !
UIuiuiui ich sage euch dass waren die ersten lustigen Erlebnisse mit dem Auto, aber es werden sicherlich noch weitere folgen !


Wir mussten jeden Morgen mit dem Taxi zur Arbeit und nachmittag natuerlich wieder ins Haus. Nachmittag gabs auch nie Probleme, weil direkt neben Siemens ein Walmart mit einem Taxistand ist. Aber morgens war das immer ein kleines…hm… Abenteuer. Wir hatten zwar Nummern von unendlich vielen Taxizentralen, doch ich glaube die fangen dort erst etwas spaeter als 7 Uhr mit der Arbeit an. Denn in den Zentralen haben wir NIE jemanden erreicht, oh doch einmal, da war ein total verschlafener Taxifahrer dran, der uns erklaert hat, dass er nicht fahren kann, weil er gerade erst ins Bett ist :-). Desweiteren sagte er uns, wir sollen doch bitte seinen „Companero“ anrufen, aber der liebe „Companero“ ist leider nicht ans Telefon. So ging das jeden Morgen. Einmal mussten wir 45 Minuten auf ein Taxi warten, da war natuerlich die Laune schon morgens um sieben im Eimer.
Auf jeden Fall koennt ihr euch ja vorstellen wie happy wir waren als wir ENDLICH unser neues Auto abholen konnten. Ford Eco Sport, Baujahr 2005, 35000 km und wie neu (das findet man in Mexico selten, es sei denn das Auto ist auch wirklich neu!) Ein kleiner suesser Jeep, mit dem man suuper ueber Stock und Stein fahren kann. Aber der Kauf an sich war noch VIEL interessanter. Marcus, Kerstin, Kerstins Vermieter (der ja den Autohaendler gut kennt, klar wir sind ja in Mexico, da kennt jeder jeden) und Ich sind also zum Autohaendler und haben das Geschaeft gemacht. War etwas anders als in Deutschland, denn wir kamen erstens mit einem riesen Packet Geld an, 120000 Pesos in BAR ! Zweitens hat eine Frau das Geld manuell gezaehlt und drittens mussten wir erstmal wieder unsere Lebensgeschichte erzaehlen, danach gabs dann die vom Haendler sozusagen gratis dazu und somit haben wir ueber 2 Stunden fuer den Autokauf gebraucht. Das war aber noch nicht alles, um das Auto dann am naechsten Tag bei der Stadt anzumelden (zum Glueck hat sich da der Vermieter von Kerstin darum gekuemmert) musste ich einen Mietvertrag ueber eine Wohnung unterschreiben, um, wie es der nette Vermieter so ausgedrueckt hat „bei der Gemeinde keine Probleme zu bekommen, denn mit dem Vertrag geht das alles viel leichter“ :-). OKAY habe ich mir so gedacht, machen wir das! Am naechsten Tag habe ich den Vertrag zurueck bekommen und zerrissen, also keine Panik:nix passiert.
Dann gings auf die Strasse und die ersten Regeln die wir hier gelernt haben, waren: Fahr immer so schnell wie dein Vordermann und beachte keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, ueberhole auch rechts, umwenden kannst du ueberall es sei denn es ist eine Mauer dazwischen, im Kreisverkehr einfach so fahren wie Du lustig bist (meistens 3 spurig) und die wichtigste Regel: IMMER HUPEN !
UIuiuiui ich sage euch dass waren die ersten lustigen Erlebnisse mit dem Auto, aber es werden sicherlich noch weitere folgen !
Montag, 26. November 2007
El tercera Fin de Semana o una classe de Baile por un pentejo
Die Woche über war es somit also relativ ruhig… aber dann… kam der Freitag.Natürlich mussten wir am Freitag nachholen, was uns die Woche über leider entgangen ist, also wurde der Freitag gleich mal von vorne bis hinten vollgestopft mit Aktivitäten.Nach der Arbeit gings ins Kino… ein Erlebnis… Sitze so breit wie ein Sessel, die sich auch noch in die Relaxstellung bringen ließen… ein roter Teppich, der ausgerollt wurde… Kellner im Kinosaal, die die VIP Gäste mit kleinen Leckereien bedienen und eine Leinwand… was soll ich sagen, die war einfach riesig groß!Und dazu dann den Film „Beowulf“, den ich mir doch etwas anders vorgestellt hatte.Es war ein Computeranimierter Film und leider auch nicht so gut wie gedacht, aber das Kino hat alles wieder wett gemacht. Bei einer Lemonada und Tacos ließ ichs mir dann gut gehen.
Danach gings nach einem kurzen Zwischenstop im Domizil zum Salsa tanzen.Das Lokal hieß „Callejon de los rumberos“ und ist das In-Salsa Lokal in Guadalajara.Am Anfang treten dort immer professionelle Salsa Tänzer auf, dass hat mich ganz schön umgehauen.Die haben Rhythmus im Blut, da können wir Deutschen nur davon träumen.Nach ein paar Tequila hat das dann auch bei mir ganz gut geklappt und wir hatten einen super Abend mit unseren Mexikanischen Arbeitskollegen/innen.

Am Samstag war allerdings mit chillen mal wieder nix, weil Mila uns Mittag mit einem großen Topf Curry aufgesucht hat und danach gings in den Baumarkt (der war natürlich genauso dimensioniert wie der Supermarkt) und nach stundenlangem Suchen kamen wir doch zum Erfolg.Dann mussten weitere Möbel abgeholt werden und danach nochmal einkaufen… Am Abend habe ich nur noch laut Ahoi geschrien, bin ins Bett gefallen nd hab geschlafen wie ein Stein.
Sonntag gings dann auf einen typisch mexikanisch Markt nach Tonala mit Kerstin und Nicole.Ich habe noch NIE NIE NIE so einen riesengroßen Markt gesehen. Km weit ging es durch die ganze Stadt und ich habe glaube ich den halben Markt für umgerechnet 50 € leer gekauft. Es wurden dort handgemachte Dinge verkauft zu ungeheuerlich niedrigen Preisen. Ja da kriegt man noch was für sein sauer verdientes Geld…Eine kleine Geschichte vom Markt…Wenn ein Mexikaner auf den Markt geht wird die ganze Großfamilie in einen Bus gepackt und dann gehts los. Jett muss man sich nur noch vorstellen… ein Markt… 1000 Stände… kein Platz dazwischen… und immer wenn einer aus der Familie stehen bleibt, bleiben alle 10 anderen auch stehen.Somit haben wir um 14 Uhr die Kurve gekratzt und sind nach Tlaquepaque geflohen. Dies ist eine total ruhige kleine Stadt (bzw. Stadtteil v. Guadalajara), mit vielen Handwerksgeschäften und gemütlichen Restaurants.Nachdem ich 3 Wochen in Guadalajara von allen Seiten mit Lärm, Musik und dreckiger Luft eingehüllt war, war dieser Tag echt mal so was von Entspannung pur… Naja und nun geht die neue Arbeitswoche wieder los und diese Woche muss ein Auto her. Wird warscheinlich die nächste absolut chaotische Woche hier in Mexico.
Danach gings nach einem kurzen Zwischenstop im Domizil zum Salsa tanzen.Das Lokal hieß „Callejon de los rumberos“ und ist das In-Salsa Lokal in Guadalajara.Am Anfang treten dort immer professionelle Salsa Tänzer auf, dass hat mich ganz schön umgehauen.Die haben Rhythmus im Blut, da können wir Deutschen nur davon träumen.Nach ein paar Tequila hat das dann auch bei mir ganz gut geklappt und wir hatten einen super Abend mit unseren Mexikanischen Arbeitskollegen/innen.


Am Samstag war allerdings mit chillen mal wieder nix, weil Mila uns Mittag mit einem großen Topf Curry aufgesucht hat und danach gings in den Baumarkt (der war natürlich genauso dimensioniert wie der Supermarkt) und nach stundenlangem Suchen kamen wir doch zum Erfolg.Dann mussten weitere Möbel abgeholt werden und danach nochmal einkaufen… Am Abend habe ich nur noch laut Ahoi geschrien, bin ins Bett gefallen nd hab geschlafen wie ein Stein.Sonntag gings dann auf einen typisch mexikanisch Markt nach Tonala mit Kerstin und Nicole.Ich habe noch NIE NIE NIE so einen riesengroßen Markt gesehen. Km weit ging es durch die ganze Stadt und ich habe glaube ich den halben Markt für umgerechnet 50 € leer gekauft. Es wurden dort handgemachte Dinge verkauft zu ungeheuerlich niedrigen Preisen. Ja da kriegt man noch was für sein sauer verdientes Geld…Eine kleine Geschichte vom Markt…Wenn ein Mexikaner auf den Markt geht wird die ganze Großfamilie in einen Bus gepackt und dann gehts los. Jett muss man sich nur noch vorstellen… ein Markt… 1000 Stände… kein Platz dazwischen… und immer wenn einer aus der Familie stehen bleibt, bleiben alle 10 anderen auch stehen.Somit haben wir um 14 Uhr die Kurve gekratzt und sind nach Tlaquepaque geflohen. Dies ist eine total ruhige kleine Stadt (bzw. Stadtteil v. Guadalajara), mit vielen Handwerksgeschäften und gemütlichen Restaurants.Nachdem ich 3 Wochen in Guadalajara von allen Seiten mit Lärm, Musik und dreckiger Luft eingehüllt war, war dieser Tag echt mal so was von Entspannung pur… Naja und nun geht die neue Arbeitswoche wieder los und diese Woche muss ein Auto her. Wird warscheinlich die nächste absolut chaotische Woche hier in Mexico.
Samstag, 24. November 2007
Un carrito de la compra muy extrano
Eine weitere Woche ist ins Land gegangen, die Zeit geht so schnell vorbei, dass ich heute schon nicht mehr weiß, was ich die Woche ueber gemacht habe… koennte allerdings auch am Tequila liegen.
Die Arbeit ist nach wie vor super, aber nun hat der Ernst des Lebens begonnen. Ich muss arbeiten! Und das macht richtig Spaß hier! Ich hab mich gleich mal in die Vollen gestürzt und Besprechungen einberufen, Präsentationen gemacht und siehe da… das geeehhhttt .Nach Arbeitsschluss musste das neue Domizil bezogen und Einkäufe zur Erhaltung der Lebensfunktionen getätigt werden.
Das war ein Erlebnis, dass kann ich euch sagen… ein Supermarkt… mindestens 1000 Regalreihen, ein Einkaufswagen, den man hinten hochheben musste beim Fahren und eine mexikanisierte Österreicherin, die uns erzählt hat, dass dies ja ein kleiner Supermarkt ist.
Dann hatten wir die Qual der Wahl… nehmen wir die Milch in der weiß-grünen Verpackung, die in der weißen Verpackung oder oder oder… oder lieber die, die 3 Reihen weiter steht und welchen der ca. 15 Flaschen Tequila sollen wir nur für unsere Hausbar mitnehmen?
Fragen über Fragen, aber die Antwort mussten wir schon selbst finden, ich kann hier aber mit Recht behaupten, dass haben wir gut hingekriegt :-).
Nachdem wir, nach dem Schock im Supermarkt die Luxusmängel unseres Eigenheimes fein säuberlich auf einem Block notiert hatten (z.B wer macht den Pool sauber, wie oft soll die Putzfrau kommen, warum fehlt uns immernoch unsere Hausbar??? Usw.) konnten wir uns endlich dem ersten Feierabendbier widmen.
Die Arbeit ist nach wie vor super, aber nun hat der Ernst des Lebens begonnen. Ich muss arbeiten! Und das macht richtig Spaß hier! Ich hab mich gleich mal in die Vollen gestürzt und Besprechungen einberufen, Präsentationen gemacht und siehe da… das geeehhhttt .Nach Arbeitsschluss musste das neue Domizil bezogen und Einkäufe zur Erhaltung der Lebensfunktionen getätigt werden.
Das war ein Erlebnis, dass kann ich euch sagen… ein Supermarkt… mindestens 1000 Regalreihen, ein Einkaufswagen, den man hinten hochheben musste beim Fahren und eine mexikanisierte Österreicherin, die uns erzählt hat, dass dies ja ein kleiner Supermarkt ist.
Dann hatten wir die Qual der Wahl… nehmen wir die Milch in der weiß-grünen Verpackung, die in der weißen Verpackung oder oder oder… oder lieber die, die 3 Reihen weiter steht und welchen der ca. 15 Flaschen Tequila sollen wir nur für unsere Hausbar mitnehmen?
Fragen über Fragen, aber die Antwort mussten wir schon selbst finden, ich kann hier aber mit Recht behaupten, dass haben wir gut hingekriegt :-).
Nachdem wir, nach dem Schock im Supermarkt die Luxusmängel unseres Eigenheimes fein säuberlich auf einem Block notiert hatten (z.B wer macht den Pool sauber, wie oft soll die Putzfrau kommen, warum fehlt uns immernoch unsere Hausbar??? Usw.) konnten wir uns endlich dem ersten Feierabendbier widmen.
Montag, 19. November 2007
Una semana muy interesante y famosa


Eine wahnsinnig spannende und ereignisreiche Woche liegt hinter mir, ein neues Haus beziehen, ein Auto suchen und am verlängerten Wochenende (ja…bei uns war Montag Feiertag) an den Strand nach Puerto Vallarta fahren.
Und die Arbeit nicht zu vergessen, da hat sich diese Woche endlich etwas getan und ich habe meine Aufgaben bekommen (zwar erst nach mehrmaliger Nachfrage und einem Gespräch mit unserem Werksleiter, aber immerhin).
Die Aufgabe ist genau das was ich mir vorgestellt habe (strategisch) und super spannend, aber wohl sicher nicht ganz einfach, da ich Prozesse aufzeigen soll, die es größtenteils nicht gibt bzw. diese verbessern soll.Die erste Verbesserung wird sein, die Prozesse erst mal aufzuzeigen und schriftlich festzuhalten :).
Das Haus (ich meinte unsere Residenz) hatte ich in meinem letzten Eintrag ja schon mal kurz beschrieben, aber was nun zu beziehen war, hat mich echt nochmal umgehauen, irgendwie muss ich da beim besichtigen die Hälfte übersehen haben :).Nachdem der Reinigungstrupp am Donnerstag die Grundreinigung abgeschlossen hatte und ein Teil unserer Möbel angekommen war, konnten wir endlich einziehen.Dann gings erst mal ans Einkaufen (soviele Einkaufswagen habe ich noch nie gebraucht :)).Und danach ans Waschen und bügeln, Schränke einräumen und spülen, dass hat uns fast die ganze Do Nacht gekostet und genauso sahen wir Freitag auch aus.
Samstag gings dann frühmorgens schon los an den Strand, das hört sich so geil ! an, einfach mal am Wochenende baden gehen !Durch düstere nebelverhangene Berglandschaften und Serpentinenstraßen ging es dann von Guadalajara ca. 250-300 km nach Puerto Vallarta.Dort angekommen haben wir erst mal unser Zimmer mit Pool und seitlichem Meerblick bezogen und dann ab an den weißen Strand. Dort waren natürlich auch wieder unsere Freunde, die ECHTE Gucci Brillen für 40 Pesos verkauft haben, jetzt werdet ihr denken… naja die gibt’s doch überall… aber… die Freunde fragen Dich hier nicht nur 1x oder 2x , ich denke danach sollte JEDER verstanden haben, dass wir nichts kaufen wollen… nein… ein paar Freunde hatten uns so lieb gewonnen, dass Sie ständig um unsere Liegen herum wuselten :).Und noch was… ich war bisher noch an keinem Strand, an dem es auf den Strandliegen keine Auflagen gab… hier schon… da kann sich selbst die härteste Sau nach 4 Stunden nicht mehr bewegen.Sonntag war total relaxing angesagt, d.h 5 Stunden auf den äußerst bequemen Strandliegen… jaaaaaa danach denkste nur noch AUFSTEHEN UND WEG HIER :).Danach gings nach Puerto Vallarta in die Innenstadt zur Besichtigung.Total süße typisch mexikanische Kleinstadt mit einer kilometerlangen Strandpromenade und gaaanzzz vielen Menschen, denn Sonntag ist in der Stadt die Hölle los.Da wird mal die ganze Familie ins Auto gepackt (die meistens mindestens 2 Kinder zählt) und dann geht’s ab nach Vallarta.Am Montag dann noch die letzten Sonnenstrahlen aus Vallarta einfangen und danach gings wieder ab nach Guadalajara,Das Wochenende war einfach suppiii spitze, Vallarta una ciudad muy bonita J.
Einziges Manko ist, dass mein Schatz nicht bei mir ist, sind jetzt schon über zwei Wochen seitdem ich in Deutschland weggeflogen bin und ich vermisse ihn.Aber es sind nur noch 5! Wochen bis er mich besuchen kommt *freu*.
Samstag, 10. November 2007
La primera semana
Hola mis amigos, die erste Woche in Mexico ist vorbei und hier eine kleine Zusammenfassung meiner Erlebnisse (es wird ziemlich schwierig hier alles zu erklären, denn ich fühle mich schon ein bißle wie Alice im Wunderland) .
Als erstes mal zur STADT: Guadalajara ist eine riesige Stadt, und wenn ich riesig sage dann meine ich das auch so: RIESIG !Die Stadt besteht aus 5 Stadtteilen und hat insgesamt 5 Mio. Einwohner en total .
Unser Hotel befindet sich an einer 4! bzw. 6! spurigen Hauptstrasse , von Ruhe kann man hier also nicht reden und lebensgefährlich ist das zu Fuß auch, da ich die Befürchtung habe, dass die mexikanischen Autofahrer Jagd auf Fußgänger machen :)
Guadalajara ist komplett zugepflastert, aber es gibt auch sehr schöne Stadtteile (mit Bäumen und angelegten Gaerten jaaaaaaa!), wie wir bei unserer Wohnungssuche erkundet haben.
So nun zum zweiten Punkt, wo wir doch gerade bei der Wohnungssuche sind: UNSER HAUS.
Es war ein Erlebniss, dass kann ich hier ohne mit der Wimper zu zucken sagen. Es war alles dabei, was man sich vorstellen kann. Eine Wohnung, die mir den Schock meines Lebens gegeben hat, denn SIe hate nicht mal eine Küche, nur ein altes verrostetes Waschbecken und sonst NIX ! GAR NIX !
Häuser und Gegenden, die einfach nur suuuppeerrr waren, aber hierzu später noch mehr, denn in der Gegend ist UNSER HAUS :)
Und mittelmäßige Apartements.
Unser Haus, dass wir hoffentlich bald beziehen werden, ist, glaube ich, für eine mindestens 4 köpfige Familie gebaut worden und hat jeden erdenklichen Komfort.
Ich erwähne hier nur: Einen Kamin, einen Springbrunnen, eine Badewanne mit Whirlpool und einen Swimmingpool.
Da sag ich nur: Hola die Waldfee!
Ich hoffe nur wir können bald umziehen :)
Und nun gleich der dritte Punkt: DIE ARBEIT.
Supi, sag ich da nur.
Meine Kollegen sind alle so was von nett, dass ich gar nicht weiß, was ich dazu sagen soll.
Ich könnte alle täglich knuddeln :)
Eine super strategische Logistikaufgabe habe ich auch bekommen und arbeiten ist hier muy tranquilo :)
Heute waren wir auf einer Fiesta eingeladen, die ein paar Kollegen veranstaltet werden. Da wird einfach mal eine Ranch gemietet, viel Essen (übrigens sehr sehr leckeres Essen), Tequila und Bier eingekauft und alle Kollegen eingeladen. Dann zahlt man umgerechnet 5 Euro (natürlich nur als Mann, als Frau wird man eingeladen) und kann den ganzen Tag soviel Essen und Trinken wie man will.
Dann sitzen alle zusammen wie eine Großfamilie (Kinder sind auch Unmengen dabei) und man spielt Fussball, Basketball oder sitzt einfach nur zusammen und labert.
SUPER ! Ich liebe die Mexikanischen Fiestas.
Und was ich hier noch schreiben muss, man wird hier von den Leuten sofort aufgenommen und fühlt sich wie in einer Großfamilie :) Muy Bien.
Sonntag, 4. November 2007
Die große Reise hat begonnen

Am 03.11. um 11 Uhr waren wir pünktlich am Flughafen angekommen und nach 2 Stunden Passkontrolle, Check in und tränenreicher Verabschiedung von unseren Liebsten sollte es um 13:50 Uhr gen Mexico gehen.
Leider war unser Flieger noch nicht in Frankfurt angekommen und so hatten wir 1 Stunde Verspätung. Dies sollte leider nicht ohne Folgen bleiben …
Nach einem 12 stündigen Flug über den großen Teich und Landung in Mexico City, war unser Anschlussflug nach Guadalajara leider schon weg.
Nach 4 Stunden auf dem Flughafen, um zu klären, wo sich denn nun unser Gepäck befindet bzw. wann der nächste Flug nach Guadalajara geht (der erst am nächsten Tag um 8 Uhr startet ), ging es ins Flughafenhotel (das uns aufgrund der Verspätung von Lufthansa gesponsert wurde).
Es hat zwar alles ein bißchen länger gedauert als in Deutschland, aber Dank eines super netten Mexikaners, der seinen Anschluss auch verpasst hatte und sowohl Englisch als auch Spanisch konnte, hat alles reibungslos funktioniert. *juhu*
Nach einem Bier und einem leckeren Abendessen um 12 Uhr nachts (ja hier gibt’s auch nachts um 12 noch Abendessen) ging es ins Bett, in dem ich eine fast schlaflose 4 Stunden Nacht hinter mir habe.
Im Moment ist es 05:55 Uhr und Ich kann nicht mehr schlafen (naja bei uns daheim ist es ja bereits 12 Uhr mittag), um halb acht checken wir ein, um endlich nach Guadalajara und in unser richtiges Hotel zu kommen.
Danach gibt’s erst mal noch ein paar Stunden Schlaf und abends bekommen wir schon Besuch von unserer Vorgängerin.
Mehr dann wenn wir gut angekommen sind und die Tränensäcke und Augenringe wieder die gewohnte Größe besitzen.

Donnerstag, 25. Oktober 2007
Mein Blog entdeckt die Welt
And as you already know, I will go to Mexico!
Noch 9 Tage... und endlich ist es soweit...
Mein Blog ist geboren, er hat heute um 12:30 Uhr das Licht der Welt erblickt.
War ein ganz schönes Stück Arbeit das Ding auf die Welt zu kriegen, aber Dank der Unterstützung meines IT-technisch versierten Kollegen DonRudi (der mich übrigens auch nach Mexiko begleitet, um mich dort weiterhin bei der Pflege meiner Homepage zu unterstützen *grins*) hat alles bestens geklappt.
Die Taufe hat gleich im Anschluss stattgefunden und ich habe ihn ganz liebevoll "Mara im Mayaland" getauft.
Die Namensfindung wurde beeinflusst von dem vermutlichen jedem bekannten Film "Alice im Wunderland".
Ich denke der Vergleich trifft ganz gut zu, da ich mir Mexico aktuell noch wie ein tolles großes Wunderland vorstelle.
Noch 9 Tage... und endlich ist es soweit...
Mein Blog ist geboren, er hat heute um 12:30 Uhr das Licht der Welt erblickt.
War ein ganz schönes Stück Arbeit das Ding auf die Welt zu kriegen, aber Dank der Unterstützung meines IT-technisch versierten Kollegen DonRudi (der mich übrigens auch nach Mexiko begleitet, um mich dort weiterhin bei der Pflege meiner Homepage zu unterstützen *grins*) hat alles bestens geklappt.
Die Taufe hat gleich im Anschluss stattgefunden und ich habe ihn ganz liebevoll "Mara im Mayaland" getauft.
Die Namensfindung wurde beeinflusst von dem vermutlichen jedem bekannten Film "Alice im Wunderland".
Ich denke der Vergleich trifft ganz gut zu, da ich mir Mexico aktuell noch wie ein tolles großes Wunderland vorstelle.
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