Mittwoch, 14. Mai 2008

La Semana Santa en Mazatlan

Meine Freundin aus Deutschland war, wie ich schon erwähnt habe, über Ostern zu Besuch und da haben wir „spontan“ entschlossen nach Mazatlan an den Strand zu fahren. „Spontan“ weil, wir waren mit lauter Mexicanern unterwegs und da war mal wieder nichts mit schnell entscheiden. Nach mehrmaligem Anlauf ein Hotel oder Appartement zu finden, dass unseren Ansprüchen genügt und natürlich auch nicht teuer ist und die Leute zusammenzutrommeln, die sich nicht entscheiden konnten, haben wir dann 3!! Tage vor Abfahrt doch noch etwas gefunden. Somit wurden an Ostern die Koffer gepackt und wir sind zu sechst an den Strand gefahren. In Mazatlan angekommen, war die Freude riesengroß, dass Appartement war gerade neu gebaut worden, in einer total schönen Anlage und direkt am Strand. Das haben wir dann am ersten Abend natürlich ausführlich gefeiert, wobei dann am nächsten Tag dass aufstehen sehr schwer fiel. Da aber das Wetter sowieso saukalt war (so um die 20 Grad) konnten wir ausgiebig relaxen. Am zweiten Abend, habe ich dann mit Carmen alleine weiter gefeiert, nachdem ich meinen Schatz nach mehreren Tequila Shots ins Bettchen bringen musste und der Rest der Bande ausgeflogen war. Hier muss ich anmerken, es ist echt faszinierend, dass die Mexicaner ihren eigenen Schnaps nicht pur vertragen, mit Refresco können Flaschen geleert werden, aber sobald es ums pur trinken geht, verlieren Sie ganz schnell die Orientierung :). Unsere kleine „Privatfiesta“ ging bis früh um halb fünf und wir haben echt tolle Arbeit geleistet. Alle Bier und Tequilavorräte waren vertilgt, aus den Bierflaschen haben wir Pyramiden gebaut, die danach sogar noch gestanden haben und früh um halb vier gings nochmal baden im Pool. Am nächsten Tag sind wir nach Mazatlan an den Strand, da die Osterwoche Springbreak war und das mussten wir uns natürlich auch mal anschauen. Zu „Springbreak en Mexico“ kann ich nur sagen: lauter betrunkene Jugendliche Amerikaner, Geschrei, soviele Leute, dass man das Meer nicht mehr sehen konnte und am Schluss riesen Müllberge am Strand. Also… nie mehr Springbreak in Mexico. Den folgenden Tag waren wir am Malecon (Küstenstraße) unterwegs und haben einen total faszinierenden Ausblick auf das Meer genießen können. Danach waren wir im „Aquarium“, ein Museum für Meerestiere. Am letzten Tag haben wir uns noch mit einem Freund von meinem Schatz getroffen, dessen Familie in Mazatlan lebt und waren total lecker Fisch essen. Dann mussten wir leider wieder nach Guadalajara aufbrechen, denn 2 Tage später bin ich zum ersten Deutschlandbesuch aufgebrochen.

















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