Donnerstag, 29. November 2007

La compra de nuestro auto nuevo

Am 28.11.07 war es endlich so weit… wir mussten kein Taxi mehr fahren.Taxifahren in Guadalajara ist zwar super billig, aber alle Menschen, die nicht wie Einheimische aussehen, werden hier gnadenlos abgezockt.z.B mussten wir fuer genau die gleiche Strecke, einmal 120 Pesos (ca. 8 Euro) und beim zweiten Mal 70 Pesos (ca. 5 Euro) zahlen. Als wir dann endlich kapiert hatten, dass der Fahrpreis vor der Fahrt bereits verhandelt wird und man dem Taxifahrer lieber kein Trinkgeld gibt, hat das zwar mit dem Preis hingehauen, aber…
Wir mussten jeden Morgen mit dem Taxi zur Arbeit und nachmittag natuerlich wieder ins Haus. Nachmittag gabs auch nie Probleme, weil direkt neben Siemens ein Walmart mit einem Taxistand ist. Aber morgens war das immer ein kleines…hm… Abenteuer. Wir hatten zwar Nummern von unendlich vielen Taxizentralen, doch ich glaube die fangen dort erst etwas spaeter als 7 Uhr mit der Arbeit an. Denn in den Zentralen haben wir NIE jemanden erreicht, oh doch einmal, da war ein total verschlafener Taxifahrer dran, der uns erklaert hat, dass er nicht fahren kann, weil er gerade erst ins Bett ist :-). Desweiteren sagte er uns, wir sollen doch bitte seinen „Companero“ anrufen, aber der liebe „Companero“ ist leider nicht ans Telefon. So ging das jeden Morgen. Einmal mussten wir 45 Minuten auf ein Taxi warten, da war natuerlich die Laune schon morgens um sieben im Eimer.
Auf jeden Fall koennt ihr euch ja vorstellen wie happy wir waren als wir ENDLICH unser neues Auto abholen konnten. Ford Eco Sport, Baujahr 2005, 35000 km und wie neu (das findet man in Mexico selten, es sei denn das Auto ist auch wirklich neu!) Ein kleiner suesser Jeep, mit dem man suuper ueber Stock und Stein fahren kann. Aber der Kauf an sich war noch VIEL interessanter. Marcus, Kerstin, Kerstins Vermieter (der ja den Autohaendler gut kennt, klar wir sind ja in Mexico, da kennt jeder jeden) und Ich sind also zum Autohaendler und haben das Geschaeft gemacht. War etwas anders als in Deutschland, denn wir kamen erstens mit einem riesen Packet Geld an, 120000 Pesos in BAR ! Zweitens hat eine Frau das Geld manuell gezaehlt und drittens mussten wir erstmal wieder unsere Lebensgeschichte erzaehlen, danach gabs dann die vom Haendler sozusagen gratis dazu und somit haben wir ueber 2 Stunden fuer den Autokauf gebraucht. Das war aber noch nicht alles, um das Auto dann am naechsten Tag bei der Stadt anzumelden (zum Glueck hat sich da der Vermieter von Kerstin darum gekuemmert) musste ich einen Mietvertrag ueber eine Wohnung unterschreiben, um, wie es der nette Vermieter so ausgedrueckt hat „bei der Gemeinde keine Probleme zu bekommen, denn mit dem Vertrag geht das alles viel leichter“ :-). OKAY habe ich mir so gedacht, machen wir das! Am naechsten Tag habe ich den Vertrag zurueck bekommen und zerrissen, also keine Panik:nix passiert.
Dann gings auf die Strasse und die ersten Regeln die wir hier gelernt haben, waren: Fahr immer so schnell wie dein Vordermann und beachte keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, ueberhole auch rechts, umwenden kannst du ueberall es sei denn es ist eine Mauer dazwischen, im Kreisverkehr einfach so fahren wie Du lustig bist (meistens 3 spurig) und die wichtigste Regel: IMMER HUPEN !
UIuiuiui ich sage euch dass waren die ersten lustigen Erlebnisse mit dem Auto, aber es werden sicherlich noch weitere folgen !

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